{"id":8328,"date":"2018-03-08T16:56:56","date_gmt":"2018-03-08T15:56:56","guid":{"rendered":"http:\/\/hlrn.f4studio.eu\/?p=8328"},"modified":"2023-08-23T16:52:34","modified_gmt":"2023-08-23T16:52:34","slug":"norddeutsche-wissenschaftler-erhalten-neuen-supercomputer-im-hlrn-verbund-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/science.f4studio.de\/en\/norddeutsche-wissenschaftler-erhalten-neuen-supercomputer-im-hlrn-verbund-2\/","title":{"rendered":"Norddeutsche Wissenschaftler erhalten neuen Supercomputer im HLRN-Verbund"},"content":{"rendered":"<h2>Norddeutsche Wissenschaftler erhalten neuen Supercomputer im HLRN-Verbund<\/h2>\n<p>Zur Unterst\u00fctzung der Spitzenforschung beschafft der Norddeutsche Verbund f\u00fcr Hoch- und H\u00f6chstleistungsrechnen (HLRN-Verbund) einen neuen Supercomputer, der mit knapp einer Viertelmillion Rechenkerne etwa sechsmal so schnell wie das bisherige System ist. Die Kaufvertr\u00e4ge mit Atos in Deutschland wurden heute von den beiden Betreiberzentren Zuse-Institut Berlin (ZIB) und Universit\u00e4t G\u00f6ttingen im Beisein von Staatssekret\u00e4rin Dr. Sabine Johannsen und Staatssekret\u00e4r Steffen Krach unterzeichnet.<\/p>\n<p>Die Forscher in Norddeutschland freuen sich auf den enormen Leistungszuwachs, mit dem sie in Zukunft noch pr\u00e4zisere Modellrechnungen z.B. in der Umweltforschung, den Lebens-, Material- und Ingenieurwissenschaften und in der Grundlagenforschung in Physik, Chemie und Mathematik durchf\u00fchren k\u00f6nnen. Die Firma Atos wird hierzu in Berlin und G\u00f6ttingen f\u00fcr den HLRN-Verbund einen neuen Supercomputer, den HLRN-IV, mit einer Leistung von ca. 16 PetaFlop\/s installieren. Der neue Rechner wird damit die bisherige Rechenkapazit\u00e4t auf das Sechsfache erh\u00f6hen. Das System wird gr\u00f6\u00dftenteils auf Intel Xeon-Prozessoren der Cascade Lake Generation basieren. Insgesamt umfasst der Rechner ca. 244.000 Prozessorkerne. Die Installation der ersten Phase beginnt im Herbst 2018 und wird in 2019 auf den vollen Ausbauumfang erweitert. Der Gesamtwert des zu beschaffenden Systems liegt bei 30 Mio. Euro f\u00fcr die Investition, die zur H\u00e4lfte vom Bund und den beteiligten HLRN-L\u00e4ndern getragen werden sowie 20 Mio. Euro f\u00fcr die Betriebskosten, die alleine von den L\u00e4ndern aufgebracht werden.<\/p>\n<figure id=\"attachment_8322\" aria-describedby=\"caption-attachment-8322\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/hlrn.f4studio.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/berlin_contract_mid.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-8322 size-large\" src=\"http:\/\/hlrn.f4studio.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/berlin_contract_mid-1024x614.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"614\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-8322\" class=\"wp-caption-text\">Von links: Dr. Martin Matzke (Senior VP Atos Deutschland), Prof. Dr. Christof Sch\u00fctte (Pr\u00e4sident des ZIB), Steffen Krach (Staatssekret\u00e4r f\u00fcr Wissenschaft und Forschung, Senatskanzlei Berlin), Prof. Dr. Alexander Reinefeld (Leiter des Bereichs Parallele und Verteilte Systeme im ZIB); Foto: Zuse-Institut Berlin<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_8324\" aria-describedby=\"caption-attachment-8324\" style=\"width: 720px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/hlrn.f4studio.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/goettingen_contract.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-8324 size-full\" src=\"http:\/\/hlrn.f4studio.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/goettingen_contract.jpg\" alt=\"\" width=\"720\" height=\"480\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-8324\" class=\"wp-caption-text\">Von links: Thomas Theissen (Prokurist Atos), Dr. Sabine Johannsen (Staatssekret\u00e4rin im MWK Niedersachsen), Prof. Dr. Ulrike Beisiegel (Pr\u00e4sidentin der Universit\u00e4t G\u00f6ttingen); Foto: Universit\u00e4t G\u00f6ttingen<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>\u00dcber den HLRN<\/h3>\n<p>Der Norddeutsche Verbund f\u00fcr Hoch- und H\u00f6chstleistungsrechnen (HLRN-Verbund) wurde gegr\u00fcndet, um den wachsenden Bedarf der Wissenschaft an Rechen- und Speicherkapazit\u00e4t zu adressieren. In der deutschen Landschaft f\u00fcr High-Performance Computing (HPC) nimmt der HLRN-Verbund eine Ausnahmerolle ein, indem er in geb\u00fcndelter Form die wissenschaftlichen Bedarfe und Interessen von sieben Bundesl\u00e4ndern mit mehr als 100 Hochschulen und \u00fcber 120 Forschungseinrichtungen adressiert. Der HLRN-Verbund wurde im Jahr 2001 durch ein Verwaltungsabkommen gegr\u00fcndet, das die L\u00e4nder Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein unterzeichnet haben. Seit seiner Gr\u00fcndung verfolgt der HLRN-Verbund das Ziel, im Interesse der Wissenschaft das Hochleistungsrechnen nachhaltig weiterzuentwickeln und durch spezialisierte Dienstleistungen f\u00fcr Projekte der Spitzenforschung nutzbar zu machen.<\/p>\n<p>Dazu stellt der HLRN-Verbund Rechnerkapazit\u00e4t nicht nur als Werkzeug f\u00fcr die Wissenschaft bereit, sondern auch f\u00fcr begleitende interdisziplin\u00e4re Projekte, in denen das Hochleistungsrechnen selbst als Gegenstand der Forschung betrachtet wird, z.B. durch die Entwicklung skalierbarer Methoden, effizienter Algorithmen und Verfahren zur Verarbeitung hochvolumiger Datens\u00e4tze. Dadurch werden die heute in der Spitzenforschung unverzichtbaren rechen- und datenintensiven Anwendungen \u00fcberhaupt erst erm\u00f6glicht. Das langj\u00e4hrig gewachsene HLRN-Kompetenznetzwerk f\u00fcr Wissenschaftliches Rechnen verkn\u00fcpft fachspezifische Forschung mit grundlegenden und anwendungsbezogenen Forschungsthemen der Methodenwissenschaften. Der HLRN-Verbund ist ein wichtiger Bestandteil der nationalen Versorgungsstruktur f\u00fcr das Hochleistungsrechnen und \u00fcber seine Betreiberzentren Mitglied in der Gau\u00df-Allianz.<\/p>\n<h3>\u00dcber die HLRN-Betreiberstandorte Berlin und G\u00f6ttingen<\/h3>\n<p>Das seit der Installation des HLRN-I im Jahr 2002 bew\u00e4hrte Konzept mit zwei Betreiberstandorten wird vom HLRN-Verbund weiterhin verfolgt. Neben dem bisherigen Zuse-Institut Berlin (<a href=\"http:\/\/www.zib.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.zib.de<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.hlrn.de\/twiki\/pub\/TWiki\/TWikiDocGraphics\/external-link.gif\" alt=\"\" width=\"13\" height=\"12\" border=\"0\" \/><\/a>) ist f\u00fcr den HLRN-IV neu die Georg-August-Universit\u00e4t G\u00f6ttingen Standort f\u00fcr den HLRN-Rechner. Die Universit\u00e4t G\u00f6ttingen besitzt hierzu mit der GWDG (Gesellschaft f\u00fcr wiss. Datenverarbeitung G\u00f6ttingen, <a href=\"https:\/\/www.gwdg.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.gwdg.de<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.hlrn.de\/twiki\/pub\/TWiki\/TWikiDocGraphics\/external-link.gif\" alt=\"\" width=\"13\" height=\"12\" border=\"0\" \/><\/a>) ein gemeinsames Rechen- und Kompetenzzentrum. Beide Betreiberzentren verf\u00fcgen \u00fcber langj\u00e4hrige technische und organisatorische Kompetenz in Betrieb und Weiterentwicklung von Hoch- und H\u00f6chstleistungsrechnern. Eine dedizierte, redundant ausgelegte Glasfaserleitung wird zwischen Berlin und G\u00f6ttingen die kooperative systemtechnische Betreuung von beiden Seiten f\u00fcr den Nutzer transparent sicherstellen.<\/p>\n<h3>\u00dcber Atos<\/h3>\n<p>Atos (<a href=\"https:\/\/www.atos.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.atos.net<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.hlrn.de\/twiki\/pub\/TWiki\/TWikiDocGraphics\/external-link.gif\" alt=\"\" width=\"13\" height=\"12\" border=\"0\" \/><\/a>) ist ein weltweit f\u00fchrender Anbieter f\u00fcr die digitale Transformation mit ca. 100.000 Mitarbeitern in 72 L\u00e4ndern und einem Jahresumsatz von rund 13 Milliarden Euro. Als europ\u00e4ischer Marktf\u00fchrer f\u00fcr Big Data, Cybersecurity, High Performance Computing und Digital Workplace unterst\u00fctzt Atos Unternehmen mit Cloud Services, Infrastruktur- und Datenmanagement sowie Business- und Plattform-L\u00f6sungen. Hinzu kommen Services der Tochtergesellschaft Worldline, dem europ\u00e4ischen Marktf\u00fchrer f\u00fcr Zahlungsverkehrs- und Transaktionsdienste. Mit innovativen Technologien, umfassender digitaler Kompetenz und tiefgreifendem Branchenwissen begleitet Atos die digitale Transformation von Kunden aus unterschiedlichen Marktsegmenten: Banken, Bildung, Chemie, Energie und Versorgung, Gesundheit, Handel, Medien und Verlage, \u00d6ffentlicher Sektor, Produktion, Telekommunikation, Transport und Logistik, Versicherungen und Verteidigung.<\/p>\n<p>Der Konzern ist der weltweite IT-Partner der Olympischen und Paralympischen Spiele. Atos firmiert unter den Marken Atos, Atos Consulting, Atos Worldgrid, Bull, Canopy, Unify und Worldline. Atos SE (Societas Europaea) ist an der Pariser B\u00f6rse als eine der 40 f\u00fchrenden franz\u00f6sischen Aktiengesellschaften (CAC40) notiert.<\/p>\n<p>HLRN, 08. M\u00e4rz 2018<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Norddeutsche Wissenschaftler erhalten neuen Supercomputer im HLRN-Verbund Zur Unterst\u00fctzung der Spitzenforschung beschafft der Norddeutsche Verbund f\u00fcr Hoch- und H\u00f6chstleistungsrechnen (HLRN-Verbund) einen neuen Supercomputer, der mit knapp einer Viertelmillion Rechenkerne etwa sechsmal so schnell wie das bisherige System ist. 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