{"id":15072,"date":"2019-12-08T11:25:42","date_gmt":"2019-12-08T11:25:42","guid":{"rendered":"https:\/\/science.f4studio.de\/?p=15072"},"modified":"2023-08-23T16:02:45","modified_gmt":"2023-08-23T16:02:45","slug":"06-12-2019-dpa-neuer-supercomputer-fuer-spitzenforschung-in-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/science.f4studio.de\/en\/06-12-2019-dpa-neuer-supercomputer-fuer-spitzenforschung-in-berlin\/","title":{"rendered":"06.12.2019 \u2013 dpa: Neuer Supercomputer f\u00fcr Spitzenforschung in Berlin"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: Calibri, serif;\">Berlin (dpa\/bb) &#8211; Am Berliner Zuse Institut ist am\u00a0Freitag einer der leistungsst\u00e4rksten Rechner der Welt an den Start gegangen. Der Computer \u00abLise\u00bb bietet Wissenschaftlern aus ganz Norddeutschland gemeinsam mit seiner Zwillingsschwester \u00abEmmy\u00bb in G\u00f6ttingen hochkomplexe Leistungen an, teilten das Bundesforschungsministerium und die Senatskanzlei am Freitag mit. Das rund 30 Millionen Euro teure System hat eine Spitzenleistung von 16 Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde (16 PetaFlops). Damit k\u00e4me es zur Zeit auf Platz 13 in der Liste der 500 schnellsten Supercomputer der Welt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Calibri, serif;\">Benannt wurde das System an zwei Standorten nach der Physikerin Lise Meitner (1878-1968) und der Mathematikerin Emmy Noether (1881-1935). Die beiden Rechner stehen k\u00fcnftig Wissenschaftlern aus Forschungseinrichtungen in Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein zur Verf\u00fcgung. N\u00fctzlich sind sie zum Beispiel f\u00fcr hochkomplexe Berechnungen zu Wetter, Klima- und Umweltschutz sowie zur Entwicklung wirksamer Medikamente oder neuer Materialien. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Calibri, serif;\">Die Finanzierung \u00fcbernehmen je zur H\u00e4lfte das Bundesforschungsministerium und die norddeutschen L\u00e4nder. Sie haben sich 2001 zu einem Verbund f\u00fcr den Betrieb von Hoch- und H\u00f6chstleistungsrechnen zusammengeschlossen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Calibri, serif;\">Zuletzt gelang es in der Arzneimittelforschung einem Berliner Team aus Mathematikern, Chemikern und Medizinern, ein neues Schmerzmittel vollst\u00e4ndig am Computer zu entwickeln. Auf der Grundlage mathematischer Modelle und Simulationen konnten die Forscher vorhersagen, wie Schmerzmittelmolek\u00fcle, die in Opiaten enthalten sind, auf den K\u00f6rper wirken. Nach der erfolgreichen Simulationen sei der neue Wirkstoff nun im klinischen Test, hei\u00dft es. <\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin (dpa\/bb) &#8211; Am Berliner Zuse Institut ist am\u00a0Freitag einer der leistungsst\u00e4rksten Rechner der Welt an den Start gegangen. Der Computer \u00abLise\u00bb bietet Wissenschaftlern aus ganz Norddeutschland gemeinsam mit seiner Zwillingsschwester \u00abEmmy\u00bb in G\u00f6ttingen hochkomplexe Leistungen an, teilten das Bundesforschungsministerium und die Senatskanzlei am Freitag mit. Das rund 30 Millionen Euro teure System hat eine [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"link","meta":{"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[46],"tags":[],"class_list":["post-15072","post","type-post","status-publish","format-link","hentry","category-nhr-in-the-media","post_format-post-format-link"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/science.f4studio.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15072","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/science.f4studio.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/science.f4studio.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/science.f4studio.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/science.f4studio.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15072"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/science.f4studio.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15072\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15073,"href":"https:\/\/science.f4studio.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15072\/revisions\/15073"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/science.f4studio.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15072"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/science.f4studio.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15072"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/science.f4studio.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15072"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}